Bore you all out! Praxistip 1

So, Ärmel hoch, es geht los!

Achso, für diese Familienübung braucht ihr nichts, und das meine ich wie ich es schreibe, naja mehr als 10 Min wären schon gut… Aber lasst den Boden ungesaugt, lasst das Frühstück stehen, oder befreit euch von den Aufgaben um euch frei zu fühlen. Es ist wirklich egal, denn wenn es euch später wirklich stört. Dann sprecht es einfach an. Macht vielleicht den Fernseher aus und legt das Handy ein bisschen weg, die sorgen sonst immer von allein für Beschäftigung.

Jetzt geht es los, die Vorbereitung ist gemacht!

Jetzt kommt das Schwerste: Macht eine Blase. Einen Moment für die Familie in dem kein Plan da ist. Beobachtet was passiert. Manche kennen das vom Yoga…

Streiten sich die Kinder plötzlich? Nanu. Oder fangen sie an etwas zu Spielen? Beobachtet was für ein Raum da aufgeht. Lasst euch ein auf… na… fällt euch irgendwas wichtiges ein… schreibt es kurz auf und kommt zurück in die Blase.

Wenn die Kinder plötzlich mit euch etwas anfangen wollen, überlegt, ob das ein Plan ist der für euch jetzt passt, ob ihr euch einlassen wollt, oder ihr weiter für euch sein möchtet. Bezieht die Kinder in eure Stimmung mit ein, sie verstehen euch vielleicht oder wundern sich. Spürt ihr was ihr selbst braucht? Eine Badewanne? Ein Tee?

Schweifen eure Gedanken ab? Dann nehmt doch eure Kinder zum Vorbild, was machen die in der Blase.

Im Notfall müsst ihr vielleicht abbrechen. Aber nehmt euch doch diese Übung ein paar Mal vor, vielleicht überlegt ihr euch, wann sie in den Tag passen könnte…

Benefits: Ihr lernt euch, eure Kinder, eure Muster aus einem luftleeren Raum heraus kennen. Ihr macht einfach wonach ihr euch sehnt. Voilà, Langeweile kann man üben. Ihr könnt im Moment verweilen ohne zu bewerten. Werdet wie die Kinder mit dem Potential des Erwachsenseins…

Was ist euch passiert? Schreibt mir.

Hinterlasse einen Kommentar